Symbole der Macht
Symbole der Macht
Bei allen Hexen gibt es Symbole in der Unterschiedlichsten Form. Im Laufe dieses Artikel´s wollen wir einmal aus sie eingehen. Bevor wir jedoch damit anfangen, soll der folgende Text einmal aus neutraler Sicht Symbole erklären. Jeder kann sich so seine eigene Meinung bilden.
Symbole enthalten Botschaften, die wir unmittelbar erahnen oder verstehen, sie verdichten Wissen, Gefühle und Erfahrungen, die uns berühren. Sie verbinden und trennen, beruhigen oder erschüttern. Was bedeuten sie? Und wo kommen sie her?
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose«, dichtete Gertrude Stein. Sie hatte absolut Unrecht: Eine Rose ist viel mehr. Sie kann etwas Königliches bedeuten, glühende Leidenschaft ebenso wie stacheligen Hochmut. Sie ist nicht nur eine Pflanze, sondern ein Symbol.
Symbole enthalten weit mehr als den Gegenstand, den sie darstellen. Das Wort kommt vom griechischen »symballein«, was soviel wie zusammenwerfen oder zusammenfügen bedeutet. Dieses Zusammenfügen kann so weit gehen, dass in einem einzigen Symbol eine ganze Ideologie enthalten ist wie beispielsweise im Kreuz das Christentum, in der Mondsichel der Islam, im Hakenkreuz die Ideologie der Nazis. So wurden Symbole oft als Zeichen einer Gemeinschaft geschaffen, das die Anhänger eint – und die Gegner mobilisiert. Und so wirken viele von ihnen immer noch: einigend und polarisierend; aufwühlend und beruhigend. Und immer mitten ins Herz. Oder – wie der Psychoanalytiker C. G. Jung gesagt hat: mitten ins Unbewusste. Dort, wo jene Ur-Sinnbilder gespeichert sind (Jung nannte sie »Archetypen«), deren Bedeutung Menschen unabhängig von der Zeit oder dem Kulturkreis, in denen sie leben, unmittelbar verstehen.
In ihrer Wirkung unterscheiden sich Symbole von Zeichen, die (wie etwa Verkehrszeichen) reine Information – ohne emotionalen Gehalt – vermitteln. Doch manchmal können auch aus schlichten Zeichen bedeutungsvolle Symbole werden. Das Zeichen »V« beispielsweise ist für uns erst einmal ein ganz gewöhnlicher Buchstabe ohne tieferen Sinn. Als allerdings der britische Staatsmann Winston Churchill genau dieses Zeichen für »Wir werden siegen« (Victory) einsetzte und damit seinen Bürgern Mut im Kampf gegen die Tyrannei der Nazis machte, mutierte das simple Zeichen zu einem an die Herzen gehenden Symbol.
In früheren Zeiten, als es noch keine Wissenschaft, keinen Glauben an die Kraft der Vernunft gab, waren Symbole mehr noch als heute Träger gemeinsamer Weltanschauungen. Doch wie sehr sie auch heute noch die Gemüter erregen können, hat unlängst der erbitterte Streit ums Kreuz in bayerischen Schulzimmern gezeigt. Noch aktueller ist der Streit um das Kopftuch islamischer Frauen. Für die einen ist das Tuch Symbol muslimischer Identität, für die anderen Symbol der Unterdrückung der Frauen in großen Teilen der arabischen und islamischen Welt. An einem so kleinen wie eigentlich unbedeutenden Detail entzünden sich jetzt die Geister und haben den Streit bis hin zum Bundesverfassungsgericht getragen. Dabei ist die Haarsymbolik eigentlich keine Erfindung des Islam, sie war auch im Abendland jahrhundertelang Teil des Lebens: Jungfrauen (= Unverheiratete) mussten das Haar flechten und verknoten, Verheiratete (die schon »unter der Haube« waren) mussten es unter Mützen oder Hauben verstecken, Verwitwete durften es offen tragen. Jeder hielt sich daran, und jeder wusste, was gemeint war.
Zu allen Zeiten umgaben sich vor allem die Mächtigen mit Symbolen – und viele dieser alten Zeichen haben ihre Bedeutung bis heute behalten. Solche Symbole waren zum Beispiel für die Könige des Abendlands Kronen, Szepter und Äpfel als Bild des Reiches, über das sie herrschten. Die ägyptischen Pharaonen schmückten sich mit hohen Hüten und trugen als Zeichen ihrer Königswürde künstliche Bärte (»Zeremonialbärte«). Und auch heute noch schlüpfen Richter in ihre Roben, wenn sie Recht sprechen, und katholische Priester legen die Stola um, bevor sie rituelle Handlungen vornehmen.
Dass Symbole im Lauf der Geschichte ihre Bedeutung verändern können, zeigt das Beispiel des Lorbeerkranzes, ein Machtzeichen der römischen Cäsaren. Ursprünglich war der immergrüne Lorbeer ein Symbol der Unsterblichkeit und – als dem Apoll geweihter Baum – ein Zeichen der dichterischen Inspiration. Weil der Pflanze auch eine reinigende Kraft zugeschrieben wurde, gehörte sie zu den Insignien, die siegreiche Feldherren der Antike bei Triumphzügen mit sich trugen – sie sollte die Krieger von den begangenen Bluttaten reinigen. Aus diesen unterschiedlichen Elementen wurde der Lorbeerkranz schließlich zum Symbol des unsterblichen Sieges, mit dem sich römische Kaiser ebenso schmückten wie Dichter, Wissenschaftler oder Sportler.
Auch moderne Tyrannen bedienen sich der Wirkung von Symbolen: Hitlers langer Mantel war Ersatz für die Roben der Kaiser, seine Stiefel sollten seine Entschlossenheit demonstrieren, über alles hinwegzugehen, seine ausgestreckte Hand den Herrscherwillen, und über seinem Kopf schwebte, wann immer möglich, als eine Art Heiligenschein das Hakenkreuz. Beim Anblick dieser Symbole wusste und fühlte jeder: Dies ist unser Herrscher.
Zwar verzichten viele Mächtige unserer Zeit auf solche direkten Potenzzeichen – doch es gibt genügend Ersatzsymbole. Ein besonderes Machtsymbol in diesem Sinne ist die Fahne. Mit ihr signalisieren Schützenvereine ebenso wie Nationen ihren Glauben an die eigene herausragende Bedeutung. In den USA, dem (nach eigener Auffassung) modernen Rom, wurde die Verehrung des Sternenbanners inzwischen sogar fast zu einer religiösen Ersatzhandlung, ähnlich der Huldigung des Kaiserstandbilds im Alten Rom.
Zum Wesen vieler Symbole gehört ihre magische Wirkung. Früher glaubten die Menschen ganz unverblümt an ihre Schutz- oder Schadensfunktion. Wer das »Auge Gottes« oder ein ägyptisches Ankh (Lebenszeichen) um den Hals trug, wähnte sich sicher vor dem bösen Blick. Wer im Mittelalter den Mantel des Herrschers berühren konnte, wurde als Verbrecher von seinem Makel erlöst und als Kranker von seinem Leiden. Heute sind wir da skeptischer – doch keineswegs immun. So haben Untersuchungen gezeigt, dass ein Arzt im weißen Kittel mehr Autorität ausstrahlt als einer, der in Jeans und Pulli am Krankenbett erscheint.
Oft in der Geschichte wurden (und werden) Symbole auch pervertiert, wörtlich und bildlich. Das geschah mit dem Pentagramm – bei den alten Griechen ein Symbol für den Menschen im Kosmos (zwei Arme, zwei Beine, der Kopf). Den Christen war jedes heidnische Symbol suspekt, und wenn es ihnen nicht gelang, das Zeichen umzudeuten, verteufelten sie es. So wurde der fünfzackige Stern zu einem Symbol des Bösen. Konsequenterweise nutzten diverse Satanskulte das Pentagramm, nun auf den Kopf gestellt, als ihr Symbol.
Wir finden es immer wieder nett so etwas zu lesen.
Ähnliches geschah mit einem uralten indischen Fruchtbarkeitssymbol, der Swastika. Von den Nazis wurde die Swastika gespiegelt und als »Hakenkreuz« zum Sinnbild ihrer Herrschaft erkoren.
Viele Symbole sind auch doppeldeutig, haben in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Bedeutungen. Beispielsweise ist die Schlange im Juden- und Christentum ein Symbol des Bösen. Die alten Ägypter und die Griechen dagegen verehrten die Heilkraft der Schlange – in Griechenland wurde sie sogar zum Symbol des Heilgottes Äskulap. Erstaunlicherweise hat diese positive Bedeutung der Schlange trotz christlicher Verteufelung bei uns überlebt – als ein Symbol des ärztlichen Berufsstands.
Auch die Bedeutung der Farben variiert über Raum und Zeit. Bei uns ist Schwarz die Farbe der Trauer, bei den Chinesen ist es Weiß. Bei uns ist Gelb die Farbe der Eifersucht, bei den Chinesen die Farbe des Erhabenen. Bei uns ist Grün die Farbe der Natur, der Frische, der Ruhe und Kraft. Im Mittelalter war es die Farbe des Neids und der Sünde. Heute ist Hellblau die Farbe der Frische, was sich die Werbung – die ohnehin geschickt mit Symbolen arbeitet – zunutze macht.
Sogar die Wissenschaft erschafft Symbole, welche die Gemüter bewegen können. Eigentlich stehen ihre Zeichen für abstrakte Begriffe, in denen Erkenntnisse verdichtet werden. Doch diese scheinbar nüchternen Zeichen können starke Emotionen hochspülen. Beispiel: Das Zeichen »0« für die Null erregte die abendländischen Gemüter am Ende des Mittelalters. Die Verwendung der Ziffer Null (sie ist von muslimischen Wissenschaftlern ins Abendland übermittelt worden) galt als unchristlich, also teuflisch.
In neueren Zeiten polarisiert das Symbol für das Atommodell Rutherfords die Gemüter: Für die einen versinnbildlicht es die friedliche Verwendung der Atomkraft, für die anderen die schleichende Umweltvergiftung durch Einsatz von Kernspaltung und Kernfusion. Und die Doppelspirale der Erbsubstanz (DNS) wurde zum Symbol der drohenden Manipulation des Menschen durch den Menschen. Ein Beweis dafür, dass Symbole auch für moderne Gemüter nicht ihre Macht verlieren. Können sie auch gar nicht. Denn sie sind die Sprache der Seele, hat der Psychoanalytiker C. G. Jung gesagt. Und die Seele hat eben auch in rationalen Zeiten ihr Wort mitzureden!
Um wieder einmal einige Herrschaften zu ärgern, die gerne an Neulingen im Bereich der Hexerei Geld verdienen wollen:
Hexen oder wie sie genannt wurden die „weisen Frauen“ hatten immer nur zwei SYMBOLE!!!
Das Erste das Pentagramm, dazu mal einige Hintergrundinformationen:
Pentagramm
Pentagramm (griechisch πεντάγραμμος pentágrammos ‚mit fünf Linien‘) ist unter anderem Bezeichnung für eine Form des fünfzackigen Sterns (Fünfsterns), die sich ergibt, wenn die Diagonalen eines regelmäßigen Fünfecks (Pentagon) nachgezogen werden. Verbreitet sind auch die Bezeichnungen Drudenfuß, Pentakel sowie Pentalpha, da es sich durch fünf ineinander stehende Alphas („A“) bilden lässt. Da das Pentagramm fünf Spitzen hat, gibt es zwei grundsätzliche Arten seiner Ausrichtung: mit einer Spitze nach oben (dann zeigen zwei Spitzen nach unten und zwei zur Seite), oder mit einer Spitze nach unten (dann zeigen zwei Spitzen nach oben und zwei zur Seite). Letzteres wird auch als „umgekehrtes“ oder „invertiertes“ Pentagramm bezeichnet.
Das Pentagramm war das Symbol der Venus, sowohl des Planeten als auch der Göttin. Es wurde auf einem Krug aus der mesopotamischen Djemdet-Nasr-Zeit, d. h. um 3000 v. Chr., als Ideogramm der sumerischen Göttin Inanna/Ištar gefunden.
Pythagoras kannte es als Symbol für Gesundheit. Ihn interessierte daran besonders der mathematische Aspekt des Goldenen Schnitts. Da man es in einem Zug zeichnen kann und am Schluss wieder zum Anfang gelangt, galt es auch als Zeichen für den Kreislauf des Lebens. Abraxas, Gott der Gnostiker, wurde ebenfalls durch ein Pentagramm symbolisiert, weil er fünf Urkräfte in sich vereint.
Pentakel
Das Pentagramm, insbesondere wenn es von einem Kreis umschlossen ist, wird auch als Symbol für Amulette verwendet und Pentakel genannt. Das Wort „Pentakel“ kann aber auch allgemein Amulette zur magischen Beschwörung bezeichnen, auch wenn ein anderes Symbol darauf ist.
Auszug aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Pentagramm
Doch die Kirche des Mittelalters führte einen Feldzug gegen alle mächtigen Symbole, die dem Kreuz Konkurrenz machten. Das Pentagramm war ihnen verhasst. Wegen seines heidnisch-mathematischen Hintergrunds machten es die Demagogen der Inquisition zum Symbol Satans.
Auszug aus: http://weltderwunder.de.msn.com/history-gallery.aspx?cp-documentid=151199705&page=3
Das größte LOL beim dem Pentagramm ist allerdings wie die Kirche den Stern erst selber für sich nutzen wollte, als Symbol der „WAHRHEIT“ ( das finden wir dann mal schon richtig PERVERS )
So wurde auch der Stern von Bethlehem als Pentagramm dargestellt.
aus Knaurs Lexikon der Symbole: Der in einem Zug gezeichnete fünfzackige Stern; Mahrfuß (von Nachtmahr), Drudenfuß, Drudenstapfe, lat.: pentagulum, signum Pythagoricum (Zeichen der Pythagoreer), signum Hygeae (Zeichen der Hygieia, der Göttin der Gesundheit), signum salutatis (Zeichen der Gesundheit)
Das natürliche Abbild des Pentagrammes (bzw. des von einem Kreis umschlossenen 'Pentakels') ist der fünfzackige Stern, im Kerngehäuse (engl. core), der sich beim (Quer-)Schnitt durch den Apfel offenbart.
Der Apfel: ein Rosengewächs
Es versinnbildlicht die griechische Jungfraugöttin Kore, die im Herzen der Erdmutter (Demeter) ruht. Die Jungfraugöttinnen wurden u.a. in Anatolien als 'Hebe' in Assyrien als 'Eveh' verehrt. Diese Namensähnlichkeit mit der biblischen 'Eva' ist sicher nicht zufällig, zumal sie (die Jungfraugöttin) in Babylon als 'göttliche Herrin Edens' verehrt wurde.
So wie alle Rosengewächse ist auch der Apfel dem weiblichen, dem lebensspendenden Prinzip zugeordnet. (vergl. das Symbol der 'gebrochenen Rose' auf Grabsteinen und in Todesanzeigen) Die biblische Bedeutung des Geschenkes des Apfels an Adam ist damit eine Verdrehung der früheren Symbolik, nach der die Mutter(göttin) allen Lebens dem ersten Mann ihre magische Frucht des Lebens schenkte, während die Schlange (der Weisheit) hinter ihr erdwärts gerichtet hinabsteigt.
Der Apfel mit dem (verborgenen) Pentagramm galt somit einstmals nicht als Erbsünde, sondern als das (geheime) 'Geschenk des Lebens'.
Dass diese Symbolkette stimmig ist, zeigen auch die nordischen Mythen: Die Göttin 'Idun' in deren Garten 'verjüngende Äpfel' wachsen, die keltische 'Apfelinsel' Avalon, der hesperidische Apfelbaum der Hera, der von Schlangen bewacht wird. In den Geschichten der Zigeuner heißt es, eine Frau könne einen Leichnam wieder zum Leben erwecken, indem sie ihm einen Apfel in den Mund legt. (vergl. auch die Rolle des 'vergifteten Apfels' bei Schneewittchen). Noch heute ist es Brauch, einem Spanferkel einen Apfel in's Maul zu legen, obwohl sicher niemand mehr weis, dass dadurch früher die Wiedergeburt des Julschweines sichergestellt werden sollte.
Dieses 'innere Geheimnis' (vergl. auch: etwas vertrauliches, geheimes bespricht man 'sub rosa', "unter der Rose") der 'fruchtbare Schatz', der im inneren des Apfels verborgen ist wurde auch mit Bodenschätzen (aus der 'Mutter Erde', der 'Materie'), Geld und Reichtum in Verbindung gebracht. (vergl. der 'Reichsapfel' des Königs) Im Kartenspiel wurden die 'Pentakel' des Tarot somit zum 'Karo' (engl. diamond, Diamant). Diamond bedeutet jedoch wörtlich Erdgöttin, in deren Schoß kostbare Edelsteine und wertvolle Metalle ruhen.
Des weiteren sind Apfel, Pentagramm und Mond Symbole für das 'Urprinzip (Archetyp) des weiblichen', der 'Göttin der Liebe', der Venus. Auch hier besteht ein bemerkens- werter, direkter Zusammenhang: Während eines Zeitraumes von acht Jahren zeichnet die Umlaufbahn dieses Planeten einen gigantischen Fünfstern an das Firmament
Erde und Venus begegnen sich alle 584 Tage im Pentagramm:. Alle 8 Erden-, bzw. 13 Venusjahre werden 5 synodische Umläufe vollendet
Satanskult?
Immer wieder erscheint das Pentagramm im Licht der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit sogen. 'Satanskulten'. Ebenso soll lt. Auskunft verschiedener Lexika der 'Drudenfuß' abergläubischen Menschen zur Abwehr von bösen (weiblichen) Nachtgeistern gedient haben.
Was ist davon zu halten? Wenn dieses Thema nicht so betroffen machen würde, könnte man es als 'Ironie der Geschichte' betrachten und darüber schmunzeln: Als Erfinder diverser Satanskulte muss v.a. ihr 'natürlicher Widersacher', die christliche Kirche, genannt werden. Nachgewiesen ist folgendes: Im Zuge des Hexenwahnes wurden durch sadistische Foltermethoden der Inquisition die unterschiedlichsten 'Geständnisse' von den 'Delinquenten' erpresst, die die verschiedensten 'teuflischen und ketzerischen Rituale' belegen sollten. (Je nach Inquisitor sind dabei typische Geständnisse und schwarzmagische Kulthandlungen 'aufgedeckt' worden) Dies ist den Mode- und Hollywood-Satanisten regelmäßig unbekannt, die diese 'erpressten Horrorgeschichten' als 'authentische Gebrauchsanleitung' für ihr Weltbild betrachten. Dass dabei das Pentagramm analog dem 'umgekehrten Kreuz' eine Rolle spielen musse, ergibt sich von selbst.
Wie unschwer aus dem bereits dargestelltem herauszulesen ist, handelt es sich beim Pentagramm um ein (ur-) weibliches Symbol, durch das sich die 'große Göttin' repräsentiert. Da die Kirchen_'väter' in der Kirchengeschichte systematisch und mit brutaler Gewalt alles unterdrückten und tilgten, was von der weiblichen Seite der Natur zeugt, blieb nur weniges erhalten, was auf die Verehrung der 'großen Mutter' hinweist. Was nicht ausgerottet oder verbrannt werden konnte (wie z.B. die 'weisen, heilkundigen Frauen') wurde entweder als 'Hexenkunst' diffamiert oder fand in den verschiedenen 'Marienverehrungen' der katholischen Kirche einen (z.T. erzwungenen) Ersatzkult. So wurden z.B. an heiligen, der 'Göttin geweihten Orten' (v.a. Quellen) systematisch Marienbilder aufgestellt. Maria selbst steht übrigens in alten Kirchen (z.B. in Erfurt und Kloster Weltenburg) immer noch auf einer Mondsichel, - so wie ihr altes Vorbild: Die Sternenkönigin - Astarte.
Apropos Mond: '13' Monate (Monde) hatte das vorchristliche Jahr. Die 13 war somit die Zahl der großen Göttin - und damit prädestiniert von der Kirche als Unglückszahl gebrandmarkt zu werden und den Aberglauben zu erschaffen, den sie vorgibt zu bekämpfen. Interessanterweise findet man in den Fensterrosetten von gotischen Kirchen (z.B. Westminster Abbey) oft noch den fünfzackigen Stern.
Wie jetzt ? Ist die Kirche doch Satanisch ??? LOL !!!
Pentagramm: St. Augustin in Coburg / Marktkirche von Hannover
Dass moderne Frauenbünde, wie z.B der 'Wicca-Kult' v.a. das Pentakel für sich 'reaktiviert' haben, ist damit nur folgerichtig. Auch dass das 'umgedrehte Pentagramm' böse sein soll, ist nicht zu halten. Das mit der Spitze nach unten zeigende Pentagramm wird dabei zusammen mit dem gehörnten Schädel eines Ziegenbockes bzw. Widders abgebildet. Das Ganze wurde im 19. Jahrhundert von okkultistischen Zirkeln erfunden und soll offensichtlich Satan (bzw. Baphomet) symbolisieren.
Zeichen der "Church of Satan"
Baphomet, die ursprünglich von den Tempelrittern verehrte 'BapheMetis', (die Taufe der) Göttin der Weisheit
Doch wer war aber dieser 'gehörnte Gott' ursprünglich? - Kein anderer als der Gott der Hirten Arkadiens: Der aus der griechischen Mythologie bekannte, gehörnte und bocksbeinige 'Pan', der nicht nur für sein Flötenspiel berühmt war, sondern dafür, dass er unablässig den Nymphen nachstellte. (sozusagen das männliche Gegenstück zur weiblichen, gebenden Fruchtbarkeitsgöttin). Wurde Pan in seiner Ruhe gestört, fuhr er voller Zorn lärmend aus seiner (Berg-) Höhle und verbreitete lähmendes Entsetzen: eine Pan_ik. Da 'pan' in der Wortsilbe jedoch auch "alles" bedeutet, gilt der Hirtengott auch als Inbegriff der allumfassenden Natur, die durchaus brutal und entsetzlich 'zurückschlagen' kann.
Pan (lat. Faunus; der altägypt. Mendes-Widder)
Hörner waren und sind schon immer ein Sinnbild für Macht, Fruchtbarkeit und Potenz gewesen. Neben Naturgöttern liessen sich regelmäßig auch weltliche Herrscher, wie z.B. Alexander der Große u.a. auf Münzprägungen 'gehörnt' darstellen. Noch heute spricht man von einem 'Füll-Horn', wenn man eine unerschöpfliche Quelle des Wohlstandes und der Fruchtbarkeit meint. Die Amerikaner sprechen von "horny", wenn sie eine bestimmte Erregung ausdrücken wollen und wenn ein Mann von seiner Frau 'die Hörner' aufgesetzt bekommt, weiss auch sofort jeder was damit gemeint ist.
Auszug aus: http://home.vrweb.de/~gandalf/Pentagramm/pentagram.htm
Apfel und Pentagramm sind Symbole der Venus, die - ebenso wie der Mond - in vielen Kulturen das Urprinzip des Weiblichen verkörpert. Während die Venus in acht Jahren einmal durch den Tierkreis wandert, bildet sie fünf Konjunktionen mit der Sonne und zeichnet so einen riesigen Fünfstern an den Himmel. Im alten Babylon war dieses Zeichen der Göttin Ischtar, die der Aphrodite bzw. Venus entspricht, zugeordnet.
Auszug aus : http://www.mmsseiten.privat.t-online.de/rs-005.htm
Das Zweite der Mond, dazu mal einige Hintergrundinformationen:
Antike
Die Himmelsscheibe von NebraDarstellungen von Mondsicheln lassen sich ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. im Alten Ägypten, in Mesopotamien sowie im heutigen Europa belegen. Im ägyptischen Mondkalender wurden mit dem Symbol der Mondsichel die Monate gekennzeichnet. Auch galt das Symbol für den Namen des Mondgottes Jah. Daneben dienten Mondsichel und Stern der Darstellung der phönizischen Göttin Tanit sowie der griechischen Göttin Artemis.
Auch die Himmelsscheibe von Nebra aus der Bronzezeit trägt unter anderem das Symbol der Mondsichel.
Islamische Welt
Mond neben dem Mondsichelsymbol einer MoscheeDie Stadt Konstantinopel übernahm das sichelförmige Mondsymbol. Der Überlieferung zufolge hatte diese es zu Ehren der Göttin Diana gewählt. Nach anderen Quellen ginge es auf eine Schlacht zurück, in der die Römer die Goten am ersten Tag eines Mondmonats besiegten. Auf jeden Fall war die Mondsichel bereits in vorchristlicher Zeit Bestandteil der Stadtflagge.
Die ursprüngliche muslimische Gemeinschaft verfügte über kein direktes eigenes Symbol. Zu Zeiten des Propheten Mohammed trugen die islamischen Armeen und Karawanen einfarbige Flaggen (schwarz, grün oder weiß). Spätere muslimische Generationen führten die Tradition der einfachen schwarzen, weißen oder grünen Flagge fort, ohne Embleme, Schriftzeichen oder Symbole.
Spätestens im Osmanenreich wurden Mondsichel und Stern mit der muslimischen Welt in Verbindung gebracht. Nach der Legende sah der Gründer des osmanischen Reiches Osman I. im Traum die Mondsichel, die sich von einem Ende der Erde zum anderen ausdehnte. Dieses als gutes Omen nehmend, beschloss er, die Mondsichel als Symbol seiner Dynastie zu übernehmen.
Dass die fünf Zacken des Sterns die fünf Pfeiler des Islam symbolisieren, ist reine Interpretation. Ursprünglich ist er wohl als christliches Symbol (Marias) zu der heidnischen Mondsichel hinzugefügt worden.
Jahrhundertelang beherrschte das Osmanenreich einen großen Teil der muslimischen Welt. Durch die fortdauernde Auseinandersetzung mit dem christlichen Europa hat sich das Symbol auch mental mit dem Glauben des sunnitischen Islams verbunden und eine Wandlung von einem alten heidnischen Bild zum heutigen Symbol des sunnitischen Islams durchlaufen.
Aha, also nicht die beiden Symbole der Göttin, na dann :-)
In der Alchemie wurde die Mondsichel als Elementsymbol für das Planetenmetall Silber verwendet.
Auszug aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Mondsichel
Verblüffend, wieder oder auch, dieses Symbol im 3. Jahrtausend v. Chr.
Mythologische Anfänge
Himmelsscheibe von NebraDie älteste bekannte Darstellung des Mondes ist eine 5000 Jahre alte Mondkarte aus dem irischen Knowth. Als weitere historisch bedeutende Abbildung in Europa ist die Himmelsscheibe von Nebra zu nennen.
Das Steinmonument Stonehenge diente eventuell als Observatorium und war so gebaut, dass damit auch spezielle Positionen des Mondes vorhersagbar oder bestimmbar gewesen sind.
In vielen archäologisch untersuchten Kulturen gibt es Hinweise auf die große kultische Bedeutung des Mondes für die damaligen Menschen. Der Mond stellte meist eine zentrale Gottheit dar, als weibliche Göttin, zum Beispiel bei den Thrakern Bendis, bei den Ägyptern Isis, bei den Griechen Selene, Artemis und Hekate sowie bei den Römern Luna und Diana, oder als männlicher Gott wie beispielsweise bei den Sumerern Nanna, in Ägypten Thot, in Japan Tsukiyomi, bei den Azteken Tecciztecatl und bei den Germanen Mani. Fast immer wurden Sonne und Mond dabei als entgegengesetzt geschlechtlich gedacht, auch wenn die Zuordnung variierte. In China dagegen galt der Mond als Symbol für Westen, Herbst und Weiblichkeit (Yin).
Ein häufig vorkommendes Motiv ist das Bild von den drei Gesichtern der Mondgöttin: bei zunehmendem Mond die verführerische Jungfrau voller Sexualität, bei Vollmond die fruchtbare Mutter und bei abnehmendem Mond das alte Weib oder die Hexe mit der Kraft zu heilen, zum Beispiel bei den Griechen mit Artemis, Selene und Hekate sowie bei den Kelten Blodeuwedd, Morrigan und Ceridwen.
Auszug aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Mond#Mythologische_Anf.C3.A4nge
Über den Mond wird an anderer Stelle noch mehr geschrieben werden.